Wie baut man eine Burg?

Diese spannende Frage ist in Friesach zur Realität geworden. Im Süden der Stadt wird auf einem felsigen Hügel im Wald eine neue Burg mit alten Handwerksmethoden errichtet.

Steinmetze bearbeiten einerseits große Steinblöcke, der Schmied andererseits entfacht das Feuer mittels handbetriebenen Blasebalg, dann transportieren Pferdefuhrwerke das Baumaterial, zwei Männer kurbeln an einer Haspel und heben mit dem aus Holz gezimmerter Kran schwere Lasten in die Höhe, Steinsetzer und Mörtelmischer lassen anschließend das imposante Mauerwerk des zukünftigen Wohnturmes in die Höhe wachsen. Im Grunde genommen Szenen wie aus einem Mittelalterfilm – hier aber live erlebbar.

Eine Baustelle ohne den Lärm von Motoren, ohne Elektrizität und ohne Hektik. Umgeben vom immergrünen Fichtenwald wird in den Bauhütten am Fuße des Hügels der Burg emsig gewerkelt. Als Baustoffe dienen lediglich Holz, Stein, Kalk, Sand und Wasser. Altes Wissen, das man früher nur mündlich weitergab, wird hier wiederentdeckt und angewendet.

Friesach ist der ideale Schauplatz für dieses historische Experiment. Als ehemalige Residenz der Erzbischöfe von Salzburg war die Stadt im Mittelalter wirtschaftlich und kulturell eine der bedeutendsten Siedlungen im innerösterreichischen Raum. Silberbergbau und Einnahmen aus dem Fernhandel verhalfen dem Ort zu einer regen Bautätigkeit. Drei Burgen und die Stadtbefestigungsanlage mit dem wasserführenden Stadtgraben sind bis heute erhalten. Hier kann man auf alten und neuen Wegen wandeln.

Burgbau Friesach

St. Veiterstraße 30, 9360 Friesach
+43 660/ 5448856

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