Görtschitztal – kleine Region mit großer Museen-Vielfalt

Mit seiner jahrtausendealten Geschichte ist das Görtschitztal eigentlich ein einziges, großes Freilichtmuseum. Insofern nur folgerichtig, dass das kleine Tal zwischen Krappfeld und Lavanttal eine überraschend hohe Museumsdichte aufweist. Die Vergangenheit als Bergbau- und Eisengewinnungsgebiet wird heute sehr lebendig im Schmiede- und Schlossereimuseum in der Lölling sowie im Schaubergwerk und der Mineralienschau in Knappenberg dargestellt. Ebendort hat sich auch ein Puppenmuseum zu den Sehenswürdigkeiten gesellt, womit für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

Klein-Tibet in Kärnten

Ebenfalls in Knappenberg ist mit dem Tibetzentrum ein Unikum zu finden: Das europaweit einzige Bildungsinstitut, das vom Dalai Lama persönlich beauftragt wurde, seine Lehren weiterzugeben. Hier ist aber in dem ganzjährigen Kursprogramm nicht nur tibetischer Buddhismus das Thema, sondern ebenso Geistesschulungen, philosophische Fragestellungen, Meditation sowie tibetische Medizin und Massage. Nicht-Kursteilnehmer können die exotische Atmosphäre im Tibetzentrum ab April 2019 im Rahmen regelmäßiger Führungen erleben.

5.000 Exponate aus aller Welt

Wer Tibetzentrum in Knappenberg sagt, landet wenig später unweigerlich im Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg. Der gebürtige Hüttenberger Prof. Heinrich Harrer wurde bekannt als Bergsteiger, Sportler, Forscher, Geograph und Schriftsteller. Im Museum sind an die 5000 Exponate seiner Reisen und Expeditionen ausgestellt.

Zeitgenössische Kunst als Spiegel

Zeitgenössisches findet man im Quellenmuseum in Klein St. Paul. Einerseits ein „Talmuseum“ mit historischen Exponaten, ist dies zugleich auch eine Dauerausstellung der Konzeptkunst Werner Hofmeisters, die als zeitgenössischer Reflektor der geschichtlichen Funde fungiert. Dabei entsteht eine spannende Mischung an Objekten, die dieses Tal- und Quellenmuseum zu einem einzigartigen Ort macht.

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