Der Burgenwanderweg in Friesach

Ein Spaziergang am Burgenwanderweg in Friesach gleicht einer Zeitreise zurück ins Mittelalter, denn die älteste Stadt Kärntens hat sich weitgehend ihren ursprünglichen Charakter bewahrt.

Von weitem erblickt man die mächtigen Burganlagen am westlichen Berghang. In der Nähe dominieren die hohen Stadtmauern und der wehrhafte Stadtgraben. Diese Befestigungsanlage ist eine wahre Rarität. In ganz Mitteleuropa findet man keinen zweiten, original aus dem Mittelalter stammenden, heute noch mit Wasser gefüllten Stadtgraben. Mit einer Länge von 820 Metern umschließt er die Altstadt im Norden, Osten und schließlich Süden. Hat man den Graben überquert und die alten Mauern durchschritten, entdeckt man auf Schritt und Tritt eine Vielfalt an historischen Bauten wie monumentale Palais, Bürgerhäuser und Speicherbauten, den zentralen Hauptplatz mit dem Renaissancebrunnen, viele Kirchen, Klosteranlagen, aber auch romantische, verträumte Gassen.

Ein wenig versteckt hinter dem Rathaus findet man im ehemaligen Getreidespeicher gleich zwei spannende Museen. Die „Wachsstub´n“ gibt hierzu Einblicke in das alte Handwerk des Wachsziehers und Lebzelters. Das „Wohnzimmer Natur“ entführt den Besucher in die Welt der heimischen Wildtiere.

Schon Friesacher Reiseführer des 19. Jahrhunderts empfahlen dem Gast einen Spaziergang zur Burganlage Petersberg, denn hier steht eines der Wahrzeichen der Stadt, der 28 Meter hohe Kapellenturm. Weiter bietet sich vor der kleinen Burgkirche „St. Peter“ ein sagenhafter Ausblick auf die Stadt und das Umland. Nach einer Entdeckungstour durch das Städtchen ist eine Einkehr in das traditionelle Cafè  Craigher mit dem Schokolade-Museum direkt am Hauptplatz eine süße und köstliche Pflicht.

In unmittelbarer Nähe von Friesach wird in Hirt seit 1270 mit echter Leidenschaft Bier gebraut. In St. Salvator beeindrucken in den beiden Museen direkt im Ort die unzähligen PS der edlen Automobile aus der Sammlung des Gerhard Porsche.

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