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Region Mittelkärnten
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    In Kärnten erlebt die jahrhundertealte Tradition des Pilgerns, das Gehen in der Stille verbunden mit innerer Einkehr, der Suche nach Spiritualität und religiöser Neuorientierung immer mehr an Bedeutung.

    Zu den neun Pilgerwegen in Kärnten zählen sowohl traditionelle wie auch neue Wege:
    •Hemmapilgerweg
    •Jakobsweg
    •Benediktweg
    •Domitianweg
    •Marienpilgerweg
    •Weg des Buches
    •Kärntner Mariazellerweg
    •Donau-Alpen-Adria-Radpilgerweg
    •Via Slavorum

     

    Das Zentrum der Verehrung der hl. Hemma ist ihr Grab in der Krypta des Gurker Domes. Das Hindurchkriechen unter dem Sarkophag galt als hilfreich bei Geburten. In einer Ecke der Krypta befindet sich der „Hemma-Stein“, ein grüner Chloritschiefer-Stein, von dem aus der Legende nach Hemma den Bau des Domes überwacht haben soll. Dem Stein wird nachgesagt, Wünsche zu erfüllen, wenn man diese tätigt, solange man auf ihm sitzt. Bis zum 17. Jahrhundert stand der Stein vor dem Dom.

    Nach Gurk führen etliche Wallfahrten, besonders aus der näheren Umgebung. Am bedeutendsten war jedoch die Wallfahrt am sogenannten „Krainer Sonntag“, dem vierten Sonntag nach Ostern. An diesem Tag kamen die Pilger aus dem Herzogtum Krain nach Gurk. Diese Wallfahrt ist 1609 das erste Mal urkundlich bezeugt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Wallfahrten unterbrochen, 1938 anlässlich der Heiligsprechung Hemmas wiederbelebt und während des Zweiten Weltkriegs und danach wieder unterbrochen. In den letzten Jahren wurden die Pilgerwege aus Slowenien und der Steiermark nach Gurk im Rahmen eines INTERREG-Projekts nach und nach wieder angelegt und erfreuen sich nun zunehmender Beliebtheit bei Pilgern aus den angrenzenden Regionen.

    Auf dem Hemmaberg bei Globasnitz befindet sich die älteste Hemmakirche Kärntens. 1498 erbaut und 1519 konsekriert, trägt die Kirche die Patrozinien der hll. Hemma und Dorothea. Dorthin führten lokale Wallfahrten. In den umliegenden Orten wie Eberndorf, Köcking, Jaunstein, Kleindorf und Globasnitz genießt Hemma tiefgehende Verehrung, hier gibt es auch eine größere Anzahl von Bildstöcken der hl. Hemma.

    In vielen Kirchen Unterkärntens finden sich Bezüge zu Hemma, hervorgehoben sei nur die in den 1970er Jahren erbaute Pfarrkirche Klagenfurt-St. Hemma, die erste Kärntner Pfarrkirche mit dem Patrozinium der Heiligen.

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